Es waren einmal ein paar Fahrradverrückte, die nach dem Mountainbikeboom Anfang der Neunziger Jahre große Hindernisse zu überwinden hatten. Das war zum Einen die Faulheit Rad zu fahren(Autoführerschein und Spritpreise von 1,20DM) und zum Anderen die Hindernisse in Form von Geröll und Baumstämmen die jetzt vermehrt im Wald lagen. Diese Jungs wurden nun oft von "Fullyfahrern" auf Bergabpassagen grinsend überholt und verstanden die Welt nicht mehr. Man war doch noch immer von den guten alten Starrbikes überzeugt und schimpfte auf die "Federgabelfraktion". Doch dann kam der Tag X an dem die Jungs dem netten Fahrradhändler in der Quadratestadt mal wieder besuchten und sich direkt selbst mit "Fullys" ausrüsteten. Das Fahrverhalten war Anfangs schon stark gewöhnungsbedürftig aber es klappte immer besser. Dann kam die Wende als die Jungs das erste mal vollgepanzerte Biker am Weißen Stein trafen. Die Räder sahen aus wie Motocrosser ohne Motor und waren auch fast so schwer. Die Downhiller erzählten Geschichten von einem geheimnisvollen Bikepark im Schwarzwald dort wurde man per Sessellift nach oben befördert und konnte somit viele Male den Berg hinab sausen. Eine Woche später waren wir selbst in Todtnau und trauten unseren Augen nicht!!! Nach einem Wochenende mit viel Materialschwund war klar, dass wir auch solche stabilen Downhillräder brauchten. So kam es, dass Anfang 99` Räder bestellt wurden und der ganze Freundeskreis gleich mit infiziert wurde. Das daraus resultierende Ergebnis war ein Haufen von circa 10 Downhillern die sich seitdem DEVILS nennen.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann leben sie noch heute ;-)

 
 
 
 
© Devils Mannheim 2007